Vorschlag für neues Stadtbus-Konzept für Traunstein


Achtung: kein gültiger Fahrplan!!!


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Stadtverkehr

Es werden Busse mit einer Aufnahmekapazität von ca. 25 Personen eingesetzt. Diese Busse müssen gut erkennbar sein, z.B. mit einheitlicher Farbe und der Aufschrift "Stadtverkehr". Diese Busse fahren entgegengesetzt vom Ausgangspunkt Bahnhof eine festgelegte Route mit festen Halteplätzen durch die Stadt. Das heißt ca. alle 20 Minuten ist ein Bus an einem solchen Halteplatz. Eine Tageskarte pro Person beträgt einheitlich, unabhängig von den Stationen, ca. 3.- € und eine Einzelfahrt, ebenfalls unabhängig von den Stationen, ca. 1,40 €. Reicht dem Busunternehmen dieser Preis zur Deckung seiner Unkosten nicht, muss der Rest von der Stadt bezuschusst werden. Dies ist in der Anlaufphase (etwa 1 bis 2 Jahre) anzunehmen. Bei entsprechender Annahme durch die Bevölkerung muss dieser Preis ohne Bezuschussung zur Deckung ausreichen.


Zubringer aus dem Umland

Ebenfalls Busse mit einem Fassungsvermögen von ca. 25 Personen und einem einheitlichen Aussehen sollen jede Stunde sternförmig aus Ortschaften bis ca. 30km Entfernung, zum Traunsteiner Bahnhof und wieder zurück fahren, z.B. aus den Richtungen: Waging - Traunreut - Chieming - Achental (Schleching, Marquartstein, Grassau) - Bergen - Siegsdorf - Ruhpolding - Inzell - Teisendorf etc. Der Preis dieser Fahrten für Hin- und Rückfahrt beträgt 3.- € bis 6.- €. Reicht dies zur Deckung des Busunternehmens nicht aus, muss der Rest vom Landkreis Traunstein bezuschusst werden. Es sollen Einzel- und Mehrfachfahrkarten (z.B. 10er, 50er, 100er) gekauft werden können. Auch hier gilt, dass anzunehmen ist, dass die Bezuschussung, bei ausreichender Annahme durch die Bevölkerung in absehbarer Zeit eingestellt werden kann. Als Betreiber dieser Buslinien kann sich die RVO oder ein privates Busunternehmen anbieten.

Die anfängliche Bezuschussung kann man dadurch rechtfertigen, dass Gelder von zukünftig nicht gebauten Straßen verwendet werden können, da sich der Individualverkehr durch dieses System erheblich vermindert.
Es ist anzunehmen, dass bei einem solchen System viele Familien auf ein zweites und drittes Auto verzichten werden, vor allem wenn man die Gesamtkosten pro Kilometer als Vollkostenrechnung des Autos aufzeigen kann. Diese Kosten betragen ca. 0,30 € pro Kilometer (aktuelle Recherchen aus verschiedenen Berechnungen u.a. auch vom ADAC aus dem Internet). Pro Kilometer Busfahrt hingegen liegen die Kosten durchschnittlich bei 0,12 €.

Weiteres: Sehr wichtig und praktisch für die Bürger wäre das Auslegen von Busfahrplänen an zentralen Stellen wie RVO, Verkehrsamt, Landratsamt oder im Internet über Verbindungen des Ortsverkehrs innerhalb und außerhalb des oben genannten Umlandes. Z.B. wann komme ich von Ruhpolding in die Urschlau oder von Teisendorf nach Waging. Ein solcher Fahrplan ist zur Zeit, wenn überhaupt, äußerst umständlich zu bekommen.