Themen und Positionen --> Aufenthaltsqualität


Peter Blumenthal
Gmelchstr. 24
83278 Traunstein
Jahrgang 1960, verheiratet
2 Kinder
Dipl. Ing. (FH)
bei Pro Bahn
und im ADFC
Agenda 21
Sprecher Arbeitskreis Verkehr
Energieberater
(nicht beruflich praktizierend)
e-mail:
blumenthal@traunsteiner-liste.de


Eine Stadt zum Flanieren

Warum ich bei der Traunsteiner Liste mitmache
Es gibt ein befriedigendes Gefühl unter engagierten Bürgern für ein attraktiveres Traunstein mitzuwirken und vielleicht auch einen frischen Schub in die Agenda 21 zu bringen. Dort war ich bei neuen Radabstellanlagen am Bahnhof aktiv und bemühte mich bisher leider vergeblich um einen Bahnhalt Kasernenpark und eine durchgehende Radroute neben dieser Bahnstrecke.

Mir liegt besonders viel an einer Steigerung der Aufenthaltsqualität in den alten, gewachsenen Stadtteilen und der Eindämmung der Luftverschmutzung

Ich möchte als überzeugter Fußgeher (Fußgänger kommt von gängeln) das Einkaufen in der Innenstadt fördern, auch für den täglichen Bedarf. Die Wochenmärkte, Metzger, Bäcker Cafes, Feinkostläden, Bioläden usw. sind große Bereicherungen der Innenstadt, die auch längere Fußwege lohnen und oft noch Auswahl statt erdrückenden Überfluss bieten.

Ich wünsche mir für alle Mitbürger ein möglichst schönes Nahumfeld, das zum Verweilen und Flanieren einlädt, auch für die täglichen Erledigungen. Dazu gehören auch autofreie Zonen. Städte leben nur dort wirklich, wo Menschen wie von früher her gewohnt, stehenbleiben können wo sie wollen, und nicht die Autos.
Mischzonen ohne Gehsteige sollen den Eindruck der bloßen Fahrbahn vermeiden helfen. Das ist auch gut für Wohngebiete, denn sie bremsen Raser (auch auf dem Rad!) zwangsläufig durch versetzte Parkbuchten und Engstellen aus und das Gehsteigräumen würde entfallen.

Das Bahnhofsumfeld war und ist mir besonders wichtig, denn ich bin seit jeher Bahnfreund. Der neue Busbahnhof und die Bahnunterführung werden heutigen Ansprüchen gerecht, ebenso die Radabstellanlagen. Als Radfahrer ist die Zufahrt zum Bahnhof auf beiden Seiten unattraktiv und teilweise gefährlich. Hier möchte ich Verbesserungen erreichen.

Wer sich gerne auch im Winter in der Stadt aufhält, möchte keine verqualmte Luft atmen oder sie sich beim Lüften in Wohnung oder Haus holen. Neue Filtertechniken gewöhnen hoffentlich neben den Dieselautos auch den Kaminöfen bald das Rauchen ab.
Kohle und besonders die aus DDR Zeiten berüchtigten Braunkohlenbriketts wie neuerdings wieder beworben sind die ärgsten Luftverpester überhaupt und gehören schlichtweg verboten. Ich werde mich dafür einsetzen wie es schon britische Städte aus Gesundheitsvorsorge vormachen.

Als ausgebildeter Energietechniker und Energieberater ist dieses Gebiet meine fachliche Heimat. Ich werde die Traunsteiner Liste auch zum Nutzen der Bürger nach Kräften beratend unterstützen.

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