Themen und Positionen --> Kultur und Tourismus


Gabriele Sachsenmaier
Gmelchstr. 23
83278 Traunstein
Jahrgang 1963, verheiratet
Vertriebsleiterin IT
Natur- u. Landschaftsführerin f.d. Chiemgau (ANL)
Mediatorin
e-mail:
sachsenmaier@traunsteiner-liste.de

Ziele für Traunstein im Bereich Kultur und Tourismus

Neben meinem Engagement für erneuerbare Energien möchte ich mich besonders dafür einsetzen, eine lebendige, vielfältige Kultur und einen umweltverträglichen Tourismus in Traunstein zu fördern. Deshalb kandidiere ich bei der Traunsteiner Liste. Kultur Die kulturelle Lebendigkeit und Vielfalt einer Stadt hat eine überaus große Bedeutung, denn sie fördert die Kommunikation, die Vernetzung und den Zusammenhalt verschiedener Bevölkerungs- und Altersgruppen und schafft die Basis dafür, dass Traunstein von den Mitbürgern als eine liebens- und lebenswerte Stadt erlebt wird.
Auch im Hinblick auf die immer wieder diskutierte Schwierigkeit, qualifizierte Arbeitskräfte anzuwerben und hier im Landkreis zu halten, spielt das kulturelle Angebot von Traunstein eine wichtige und absolut positive Rolle. Deshalb werde ich mich dafür einsetzten, dass neben den städtischen kulturellen Institutionen (wie z.B. Städtische Galerie) auch die privaten Initiativen (wie ARTS, Kunstverein, Salztheater usw.) so gut wie irgend möglich unterstützt werden.

Die Stadt Traunstein sollte sich auch weiterhin finanziell engagieren, um die vorhandenen Veranstaltungsräume auf den neuesten Stand zu bringen und somit auch künftig für die verschiedensten Anlässe nutzbar zu halten. Deshalb unterstütze und begrüße ich die geplante Sanierung der Klosterkirche.
In Traunstein fehlt eine adäquate, geeignete Veranstaltungshalle für Veranstaltungen mit über 200 Sitzplätzen. Ein Neubau sowie der spätere Unterhalt würden den Traunsteiner Finanzhaushalt jedoch enorm belasten. Deshalb sollten gezielt alternative Möglichkeiten geprüft werden, z.B. die Aufwertung der Berufsschul-Aula mit neuester Technik um diese häufiger nutzen zu können sowie Kooperationsmöglichkeiten mit dem K1 in Traunreut.

Die Planungen für neue Räumlichkeiten in der Güterhalle für die Schule der Phantasie halte ich für richtig, denn es sollte auch für Kinder kulturelle und schöpferische Angebote geben. Weiter sollte überlegt werden welche Angebote für Jugendliche, außer dem Jugendtreff, in diesen Räumen zusätzlich angeboten werden könnten. Hier ist bei der Sanierung jedoch auf einen, den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen angepassten, nicht übertriebenen und bezahlbaren Ausbaustandard zu achten. Z.B. sollte den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden ihre Räume nach ihren Vorstellungen selbst mit zu gestalten.

Tourismus Traunstein besitzt ein großes Potenzial für den Tourismus, das es weiter zu nutzen und auszubauen gilt. Nach aktuellen Untersuchungen werden die Kurzurlaube, auch in unsere Region, weiter zunehmen und die Gäste wissen ein vielfältiges und v.a. qualitätvolles Freizeitangebot am Urlaubsort immer mehr zu schätzen. Traunstein ist hier bereits auf dem richtigen Weg. Das Angebot für Gäste - das aber natürlich auch uns Einheimischen zu Gute kommt - ist vielfältig und qualitativ hochwertig, spezifische Themen werden informativ aufbereitet (wie z.B. die Themenspaziergänge, Sommerkonzerte etc.). Die Bewerbung zur Landesgartenschau 2022 ist ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung, weil ich davon ausgehe, dass die Umgestaltung bzw. Aufwertung von Flächen entsprechend der Planungen einer verbesserten “Er-/Lebensqualität“ von Traunstein zu Gute kommt.

In erster Linie möchte ich den nachhaltigen, umweltverträglichen Tourismus fördern. Deshalb setzte ich mich dafür ein, dass Traunstein, wie schon Berchtesgaden, an den Verkehrsverbund Salzburg über eine S-Bahn-Linie angeschlossen wird.
Zudem möchte ich mich dafür engagieren, dass Traunstein, als Zentrum des Chiemgaus, verstärkt mit den umliegenden Gemeinden zusammen als Region wirbt. Die Angebote der Gemeinden sollen stärker vernetzt und entsprechend (informativ und animativ) präsentiert werden. Die Fahrpläne der einzelnen Gemeinden sollen integriert werden, so dass man sich weitestgehend auch in der Freizeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Landkreis bewegen kann. In diesem Zusammenhang hoffe ich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit der „Urlaubswelt Chiemgau“.

Wünschenswert wäre weiterhin der Bau eines Tagungshotels, etwa auf einer der zentralen und hochwertigen Flächen rund um das Bahnhofsgelände (TS ist ICE-Haltestelle an der Strecke Salzburg-München!). Hier gibt es vielfältige Auslastungsmöglichkeiten z.B. durch Reisende, Besucher von Großveranstaltungen (Biathlon etc.), Teilnehmer an Symposien des Krankenhauses, Künstler die in Traunstein auftreten, Verbände/-treffen oder Geschäftsreisende.

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