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Der OB-Kandidat stellt sich vor

Traunstein ist eine wunderschöne Stadt ...
… aber Traunstein kann noch viel mehr sein: Der amtierende Oberbürgermeister hat Traunstein in den letzten sechs Jahren gut „verwaltet“. Das reicht aber nicht aus, um unser Traunstein fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen und unsere Lebensqualität in Traunstein zu bewahren und stetig zu verbessern. Mit einem neuen Oberbürgermeister wollen wir die Entwicklung Traunsteins „kreativ gestalten“ statt „verwalten“.

Ich biete Ihnen diese Alternativen für einen Politikwechsel in Traunstein:

Bewährtes erhalten
Ich möchte die Grünflächen und Naherholungsgebiete im Süden Haslachs und im Haidforst erhalten. Traunstein lebt von einer hohen Aufenthaltsqualität im Vergleich zur Nachbarstadt Traunreut und vom Tourismus. Den Flair einer traditionsreich gewachsenen bayerischen Kleinstadt darf Traunstein nicht durch die maßlose Ausweisung von Gewerbegebieten über den Bedarf hinaus und den Bau neuer Umfahrungen verlieren.

Mobilität fördern
Mobilität ist ein wesentliches Fundament unserer Lebensqualität. Um den vielschichtigen Anforderungen einer modernen Stadt gerecht zu werden, bedarf es einer umfassenden Verkehrsplanung statt eines Mehr an Umgehungsstraßen und „nur“ dem Ausbau der Wegscheidbrücke. Ich biete Ihnen die Alternative einer Fußgänger- und Radfahrerfreundlichen Innenstadt. Mit dem Konzept „Stadt der kurzen Wege“ bleibt das Stadtzentrum in der Innenstadt. Anstelle der nur mit dem Auto zu bewältigenden Wege von Discounter zu Discounter in der Umlaufbahn um Traunstein sind bei diesem Konzept die meisten Ziele im Zentrum zu Fuß erreichbar. Ein effektives Parkleitsystem lässt den Autofahrer schnell einen freien Parkplatz finden und entlastet die Einkaufsstraßen vom Parkplatzsuchverkehr. Die Möglichkeit, Verkehrsmittel gemeinsam zu nutzen, ergänzen Car Sharing und Citybus. Dieser verbindet im Stundentakt Seniorenwohnheime, Wohngebiete und Außengebiete mit dem Zentrum.

Dezentrale Energieversorgung
Dem Ziel, unseren Strombedarf bis 2020 zu 100% aus eigenen regenerativen Quellen zu decken, ist der Landkreis mit einer Quote von 75% schon zum Greifen nahe. Die Stadt Traunstein hat mit bisher 13% einen deutlichen Nachholbedarf, aber auch das Potenzial zum Ausbau von Solar, Wind- und Wasserkraft. Versorgungssicherheit zu bezahlbaren Preisen setzt Bürgerbeteiligung mit Optionen zum Eigenverbrauch voraus. Die Energiewende muss ohne den Bau teurer Stromautobahnen, aus den Kommunen heraus kompetent organisiert werden. Dazu möchte ich für Sie Beteiligungsmöglichkeiten an einem „Bürgerstadtwerk“ schaffen.

Transparenz und Bürgerbeteiligung
Statt durch (Gewerbe-) Steuern können Kindergartengebühren durch Beteiligung der Eltern am Ertrag von PV-Anlagen auf Kindergartendächern gesenkt werden. Bei der Gestaltung eines repräsentativen südlichen Eingangstors der Stadt auf dem Gelände der TVT Halle sollen die Bürger vor möglichen Investoren informiert und beteiligt werden. Diese und viele weitere Ziele können zusammen mit einfallsreichen und gut informierten Bürger umgesetzt werden. Dem entgegen stehen „Maulkorberlass“ und „hervorragende Kontakte in Traunstein und in die große Politik“, wie sie sich einer der Kandidaten auf die Fahnen schreibt.

Lassen Sie uns in Traunstein mehr Öffentlichkeit wagen!

Stimmen Sie am 16. März für einen Politikwechsel mit der Traunsteiner Liste.
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