Stadtratsarbeit --> Stadtrat a.D. Gastager

Dipl. Ing. (FH)
Robert Gastager
Gerating 10
83278 Traunstein
50 Jahre, verheiratet
eine Tochter
Stadtrat seit 1990
Selbständiger Geschäftsführer eines Ingenieurbüros für Elektronik
e-mail:
gastager@traunsteiner-liste.de

Robert Gastager im Stadtrat

Bereits seit meiner Jugend bin ich engagiere ich mich ehrenamtlich. Zunächst in der Katholischen Landjugend, der Friedens-, der Anti-Atom- und der Umweltbewegung. 1990 wurde ich mit 26 Jahren in den Traunsteiner Stadtrat gewählt.
Seither liegt mein politischer Schwerpunkt in der Kommunalpolitik und hier im Umweltbereich. Energiewende, Verkehrswende, Abfallwirtschaft, Abwasser und ökologische Bauleitplanung seien hier genannt. Die Kommunalpolitik ist aber wesentlich vielseitiger.
In den letzten drei Stadtratsperioden war ich Mitglied im Bauausschuss und im Umweltausschuss, sowie u. a. in den Arbeitsgruppen "Neubau Rathaus-Komplex", "Neugestaltung Stadtplatz" und "Städtepartnerschaften".

In den letzten Jahren hat sich der Klimawandel immer mehr zum zentralen Thema entwickelt.
Von 1988 bis 1995 war ich beruflich intensiv mit der Untersuchung von Ozonloch und Treibhauseffekt beschäftigt. Ich war damals an der Durchführung von wissenschaftlichen Messkampagnen zur Untersuchung dieser Phänomene beteiligt. Nicht zuletzt deshalb hat speziell der Klimawandel für mich oberste Priorität.

Wir brauchen die Energiewende sofort.
Wir brauchen die Verkehrswende sofort.

Das Fundament muss auf kommunaler Ebene gelegt werden.

Seit ich mich 1996 selbständig gemacht habe, gewinnt für mich die Wirtschaftspolitik auch im Stadtrat immer mehr an Bedeutung.
Wenn im Stadtrat über Wirtschaft gesprochen wird, ist meistens vom Einzelhandel die Rede. Hier müssen auch andere Schwerpunkte gesetzt werden.
Die Wirtschaftsstruktur ist für eine Kommune von sehr großer Bedeutung. Ökologische Wirtschaftszweige boomen in Deutschland aber auch weltweit. Hier liegt ein Wachstumspotential auch für Traunstein.

Die Stadt Traunstein hat aufgrund der großen Investitionen für Rathaus und Stadtplatz einen hohen Schuldenstand, der schon bei fast 30 Mio. Euro lag. In den letzten Jahren konnte man die Schulden deutlich reduzieren und das ist auch für die folgenden Jahre vorgesehen. Momentan liegt dieser bei ca. 24 Mio. EURO.
Ich habe diese großen Investitionen immer mitgetragen. Sie waren für die Stadt Traunstein von eminenter Bedeutung. Über mehr als ein Jahrzehnt befanden sich das Rathaus, das alte Landgericht und das Salzmeieramt mitten am Stadtplatz in sehr schlechten Zustand und waren weitgehend ungenutzt.
Jetzt ist es aber notwendig den Haushalt zu konsolidieren und Schulden abzubauen. Wolfgang Schräg und ich haben uns in den letzten fünf Jahren immer für Schuldenabbau eingesetzt. Leider können nur die dringendsten Projekte realisiert werden.
Wir dürfen nicht Kosten auf Folgegenerationen verlagern. Ich möchte nach dem Prinzip handeln, dass ein Großprojekt innerhalb von ca. 20 Jahren finanziert sein muss. Die Generation die etwas haben will, muss es auch bezahlen.

Sehr erfreulich ist, dass sich eine grundlegende Neugestaltung des Bahnhofsareals abzeichnet. Seit Jahren liegen Gebäude und Flächen in zentraler Stadtlage brach. Der Bahnhof selber ist vor allem im Bereich der Gleise nicht mehr zeitgemäß.
Behindertengerechte Zugänge zu den Zügen, die auch anderen Reisenden und Passanten zugute kommen, sind sehr wichtig.
Die Traunsteiner Liste begrüßt diese Entwicklung sehr.
Da es sich aber um ein Gebiet höchster Attraktivität handelt, ist darauf zu achten, dass die jeweiligen Nutzungen der Allgemeinheit dienen. Als sinnvolle Nutzungen stellen wir uns Schule, Hotel und etwas was von der Bahnhofsnähe profitiert vor. Bei der Verkehrskonzeption ist verstärkt Augenmerk auf Vermeidung vor allem im Zusammenspiel mit Bus- und Eisenbahnhof zu legen.

Der Agenda 21 Prozess ist in Traunstein ins Stocken geraten. Das liegt auch daran, dass die Unterstützung und Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Stadtrat zu wünschen übrig lässt. In einer modernen und demokratischen Gesellschaft ist Bürgerengagement sehr wichtig. Die Traunsteiner Liste möchte die Agenda 21 stärken.


Ziele für die Stadtratsarbeit:

Energie-und Verkehrswende umsetzen.
Verstärkter Ausbau der Nutzung regenerativer Energien.
Bürgerengagement wie zum Beispiel die Agenda 21 ist wieder zu stärken.
Nachhaltigkeit in der Politik, in der Wirtschaft und auch im privaten Bereich.
Lebensqualität und Attraktivität für Traunstein steigern.
Sachliche und verlässliche Zusammenarbeit.

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