{"id":335,"date":"2019-12-31T14:00:01","date_gmt":"2019-12-31T13:00:01","guid":{"rendered":"http:\/\/traunsteiner-liste.de\/?p=335"},"modified":"2019-12-31T14:11:23","modified_gmt":"2019-12-31T13:11:23","slug":"simon-steiner-meine-einstellung-und-wichtigsten-themen-als-ob-kandidat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/traunsteiner-liste.de\/?p=335","title":{"rendered":"Simon Steiner: Meine Einstellung und wichtigsten Themen als Ob-Kandidat"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\" style=\"grid-template-columns:49% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"300\" src=\"https:\/\/traunsteiner-liste.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Steiner-2019-200x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-370\" srcset=\"https:\/\/traunsteiner-liste.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Steiner-2019-200x300.jpg 200w, https:\/\/traunsteiner-liste.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Steiner-2019.jpg 681w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Meine grunds\u00e4tzliche Einstellung ist wert-konservativ und \u00f6kologisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Wert-konservativ vorwiegend in der Familien-, Innen-, Sicherheits- und Finanzpolitik. Ich bin ein klarer Bef\u00fcrworter der schwarzen Null.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6kologisch bei den Themen Umwelt, Klima, Verkehr, Energie und Landwirtschaft.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Meine wichtigsten Themen:<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Konsequenter Schuldenabbau:<\/strong> Ein derzeitiger Schuldenstand von ca. 28 Mio. Euro ist f\u00fcr eine Stadt wie Traunstein untragbar und schr\u00e4nkt die zuk\u00fcnftige Handelsfreiheit massiv ein. Deshalb werde ich zuk\u00fcnftige Gro\u00dfprojekte, wie z.B. die Klosterkirche sehr kritisch hinterfragen. Die Klosterkirche ist ein Paradebeispiel f\u00fcr eine v\u00f6llig aus dem Ruder gelaufene Planung und Bauausf\u00fchrung. Nur ein relativ kleiner, interessierter Teil unserer Gesellschaft wird von ihr angesprochen, auch wenn sie f\u00fcr alle zug\u00e4nglich ist und hoffentlich zuk\u00fcnftig von immer mehr genutzt wird. Grunds\u00e4tzlich finde ich es richtig, bei zuk\u00fcnftigen Projekten ein klares Ziel mit einem festen Kostenrahmen vorzugeben und m\u00f6glichst viel davon mit eigenen Kr\u00e4ften (St\u00e4dteplaner, Stadtbaumeister, umliegende Handwerksbetriebe usw.) umzusetzen und nur wenn unbedingt n\u00f6tig auswertige Expertise einzuholen.<br>\nMit dem vom Steuerzahler anvertrauten Geld sollte man so umgehen, als ob es das eigene w\u00e4re.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fl\u00e4chensparen<\/strong> muss hohe Priorit\u00e4t bekommen. Gro\u00dffl\u00e4chiges Verbauen auf der gr\u00fcnen Wiese oder noch schlimmer von Waldfl\u00e4chen sowohl f\u00fcr den Wohnungsbau als auch f\u00fcr das Gewerbe muss aufh\u00f6ren, solange es in der Stadt noch viele freie Fl\u00e4chen und Leerst\u00e4nde gibt. Unser lebens- und liebenswertes Traunstein (wie lange wohl noch?) leidet bereits jetzt enorm darunter, dass rund um Traunstein in den letzten Jahren ohne erkennbares Konzept extrem viel Fl\u00e4che verbaut wurde. Die Gewerbesteuereinnahmen sind trotzdem kaum gestiegen, die Innenstadt stirbt aus und die Verkehrssituation wird immer unertr\u00e4glicher. Krippen, Kinderg\u00e4rten und Schulen unterliegen einem st\u00e4ndigen Ausbauzwang. Der von allen Seiten geforderte Erhalt von Natur- und Naherholungsgebieten, dient durch seine CO<sub>2<\/sub>-Bindung auch zum Gegensteuern beim Klimawandel und auch der Fl\u00e4chenerhalt f\u00fcr noch wirtschaftende Landwirtschaftliche Betriebe darf nicht weiter untergraben werden. Geplante massive Eingriffe im Haidforst sind deshalb absolut falsch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wohnungsbau:<\/strong> Statt weiterer Gro\u00dfprojekte muss die Stadt in Eigenregie den sozialen Wohnungsbau vorantreiben (z.B. auf der Salzmanninsel) aber auch private Investoren f\u00f6rdern (m\u00b2 Preis 7-9 \u20ac). Es ist zu begr\u00fc\u00dfen, wenn private Investoren bei geplanten, gr\u00f6\u00dferen Wohnanlagen einen gewissen Anteil der Wohnungen als Sozialwohnungen zur Verf\u00fcgung stellen. Davon k\u00f6nnte man zum Beispiel die Baugenehmigung abh\u00e4ngig machen.&nbsp; <br>\nBem\u00fchungen zum Nachverdichten im Innenraum sind erw\u00fcnscht, aber auch Ortsabrundungen sollten jederzeit m\u00f6glich sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirtschaft: <\/strong>Bestehenden einheimischen Firmen ein gutes Arbeitsumfeld bieten, ma\u00dfvolle Erweiterungen erm\u00f6glichen und sie bei Auftragsvergaben&nbsp; (z.B. durch eine entsprechende Gestaltung der Vergabebedingungen bei \u00f6ffentlichen Ausschreibungen) bevorzugen. Sie sind es die mit Ihren Arbeitspl\u00e4tzen und der Gewerbesteuer f\u00fcr die wichtigsten Einnahmen der Stadt sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verkehr<\/strong><strong>:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Bussystem mit festen \u00bd St\u00fcndigen Takt entsprechend dem TSL- Modell (siehe Homepage). Dort ist kein vorheriger Anruf mehr n\u00f6tig wie bei unserem jetzigen Rufbussystem. Eine Nord- und eine S\u00fcdlinie. Bei den Fahrkarten gibt es Einzelkarten, Tageskarten, Monatskarten und Jahreskarten.&nbsp; Die Preise w\u00e4ren: Einzelfahrten: 1\u20ac (man kann so viele Stationen fahren wie man will. Aber nach dem Aussteigen nicht mehr neu einsteigen ohne zu bezahlen) Tageskarte: 2\u20ac ( man kann den ganzen Tag alle Stationen fahren). Monatskarte: 30\u20ac (man kann den ganzen Monat fahren so viel man will). Jahreskarte: 200\u20ac (man kann das ganze Jahr fahren so viel man will). Fahrzeiten: Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 19 Uhr. Samstag von 7 Uhr bis 14 Uhr. Au\u00dfenbezirke wie Kammer, Wolkersdorf, Hochberg etc. vorerst weiterhin mit dem Rufbus bedienen und wenn sich die Innerst\u00e4dtischen Linien durch eine hohe Auslastung bew\u00e4hrt haben auch hier auf feste Taktzeiten \u00fcbergehen.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Anreize f\u00fcr signifikante Erh\u00f6hung vom Fahrradverkehr schaffen.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Beispiel: Bei der Theresienstra\u00dfe ( ist eine Einbahnstra\u00dfe) k\u00f6nnte man den Gehsteig von der rechten Seite ( vom Kaufland aufw\u00e4rts) wegmachen, damit die parkenden Autos mehr nach rechts r\u00fccken. Somit w\u00e4re sowohl f\u00fcr die aufw\u00e4rts fahrenden und parkenden Autos und Radfahrer viel mehr Platz zu den entgegenkommenden Radfahrern auf dem jetzt schon angebrachten Fahrradweg neben dem bestehenden Fu\u00dfg\u00e4ngerweg. Und diese Art der Einbahnstra\u00dfenregelungen mit den Verkehrsteilnehmern Auto, Radfahrer und Fu\u00dfg\u00e4nger k\u00f6nnte man in Traunstein sicher oft machen. Ebenfalls sollte eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km\/h, au\u00dfer auf Hauptverkehrsadern wie Rosenheimerstra\u00dfe, Herzogfriedrichstra\u00dfe&nbsp; etc. (auf diesen 50 km\/h), generell gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Den Bau einer Tiefgarage am Karl-Theodorplatz lehne ich entschieden ab. Wenn der belegt ist, ist fast immer noch Platz in der bestehenden Rathaustiefgarage. Den Festplatz durch beschriebenen \u00d6PNV oder einen eigenen Shuttle als kostenlosen Parkplatz mit der Innenstadt zu verbinden halte ich f\u00fcr viel wirtschaftlicher. Bef\u00fcrworten w\u00fcrde ich dagegen die angestrebten, von privater Seite finanzierten Bauvorhaben von Parkh\u00e4usern am Klosterberg und an der Traunerstra\u00dfe. Das allerdings nur, wenn keine gravierenden Nachteile f\u00fcr die Anwohner entstehen. Gleichzeitig sollte man dann eine Fu\u00dfg\u00e4ngerzone vom Maxplatz zum Stadtplatz einrichten mit einem Sonderfahrrecht f\u00fcr Anwohner und Lieferanten.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Energieversorgung<\/strong> konsequent zusammen mit den Stadtwerken auf erneuerbare Energien umstellen. Alle Bau- und Verkehrsma\u00dfnahmen und sonstigen Eingriffe in die Natur m\u00fcssen unter dem Aspekt der Klimaproblematik entschieden werden. Wir sind es uns und insbesondere unseren Nachfahren schuldig die Erkenntnisse von zahlreichen weltweit anerkannten Wissenschaftlern des IPCC- Klimarates ernst zu nehmen. Diese haben unabh\u00e4ngig voneinander ein \u201eweiter so\u201c als extrem fahrl\u00e4ssig erkannt und fordern ein sofortiges Umsteuern. Das hei\u00dft nicht, dass wir jetzt in Panik verfallen sollten oder meinen in v\u00f6lliger Askese leben zu m\u00fcssen. Nur sollten wir konsequent die M\u00f6glichkeiten nutzen, die wir haben. Praktische Beispiele dazu w\u00e4ren finanzielle Anreize \u00fcber die \u00fcblichen F\u00f6rderungen hinaus bei der Bauleitplanung zu geben oder st\u00e4dtische Liegenschaften, wo es Sinn macht, mit nat\u00fcrlichen D\u00e4mmmaterial und PV- Anlagen nachzur\u00fcsten. Der dringend notwendige Klimamanager, dessen Einstellung ja schon beschlossen ist, kann sich bei guter Arbeit in k\u00fcrzester Zeit auch finanziell auszahlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Feste und Feiern&nbsp;<\/strong> (Kultur) f\u00fcr alle Bev\u00f6lkerungsschichten anbieten, z.B. Wiederaufleben des Stadtfestes. Au\u00dferdem in der w\u00e4rmeren Jahreszeit jeden Samstag unterschiedliche Musikgruppen verschiedenster Stilrichtungen zwischen Bahnhof und Stadtplatz an wechselnden Orten spielen lassen. So bringt man eine Art s\u00fcdl\u00e4ndischen Flair in die Stadt und f\u00fcllt den Innenbereich wieder mit Leben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr die Landwirtschaft<\/strong> sehe ich mich, als aktiver Biobauer, als ein Bindeglied zur st\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung und werde um die Notwendigkeit f\u00fcr deren Fortbestand auch rund um Traunstein eintreten. Einer Entfremdung und oft v\u00f6lligen Unkenntnis bei gro\u00dfen Teilen der Bev\u00f6lkerung \u00fcber die notwendigen Arbeiten mit Pflanzen und Tieren, auch in unserer Region wo die Betriebe auch immer weniger werden, m\u00f6chte ich entgegenwirken. Die Wichtigkeit der regionalen Lebensmittelerzeugung und des Erhalts einer gesunden Umwelt, der enorm wirtschaftliche Faktor vor Ort und die Attraktivit\u00e4t der Landschaft f\u00fcr uns selbst und den Tourismus, m\u00fcssen wieder viel deutlicher herausgestellt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Noch was Grunds\u00e4tzliches: <\/strong>\u00dcberteuerte Prestigeprojekte wird es bei mir nicht geben. Stattdessen viel mehr praktische Hilfen bei Problemen des t\u00e4glichen Lebens der B\u00fcrger.Es geht sicher nicht nur mir so, dass ich die Nase voll habe vom st\u00e4ndigen lautstarken Parteiengez\u00e4nk in dem dann das eigentliche Problem v\u00f6llig nebens\u00e4chlich ist. Bei mir ist die L\u00f6sung eines Problems nicht schon deshalb schlecht, nur weil sie vom politischen Gegner vorgeschlagen wurde. Deshalb ist das Zugehen auf andere Gruppierungen unabdingbar. Nur dann kann man gute Kompromisse und \u00dcbereinstimmungen erzielen um dem von uns angestrebten idealen Dreiklang einer \u00f6konomischen, \u00f6kologischen und sozialen Politik n\u00e4her zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine grunds\u00e4tzliche Einstellung ist wert-konservativ und \u00f6kologisch. Wert-konservativ vorwiegend in der Familien-, Innen-, Sicherheits- und Finanzpolitik. 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