Autor: Bernhard

Antrag 3: Traunstorf

Antrag der Traunsteiner Liste

Einheimischen-Wohngebiet Traunstorf
Energieoptimiertes Bauen

Der Stadtrat möge beschliessen:

1.
Für die Bebauung des oben genannten Wohngebietes sollen die Bauherren in privatrechtlichen Verträgen verpflichtet werden die jeweils gültige EnEV um mindestens 30% zu überschreiten. Dazu ist ein Förder-Staffelmodell zu entwickeln, womit den Grundstückskäufern, mittels entsprechendem Preisnachlass der Grundstücke, ein Anreiz geboten werden soll. Beispiel: 30% EnEV-Überschreitung ergibt einen 5% günstigeren Grundstückspreis, 40% EnEV-Überschreitung führt zu 10% Vergünstigung, bei einer 50 % EnEV-Überschreitung wird der Grundstückspreis um 15% vermindert, usw… 

2.
Das genannte Wohngebiet soll mittels eines sogenannten Mikronahwärmesystems auf Basis Erneuerbarer Energien ,z.b. einer zentralen Pelletheizung, mit Wärme versorgt werden. Ein Betreiber, eventuell die Stadtwerke Traunstein, ist zu beauftragen. 

Begründung:
Aus Klimaschutzgründen, Minderung der CO2-Emissionen, Ressourcenschonung, mehr Unabhängigkeit von Energieimporten, Stärkung der heimischen Wirtschaft und um auch langfristig eine bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten ist es das Gebot der Stunde möglichst energiesparend zu bauen und den Restenergiebedarf mittels erneuerbarer Energien zu decken.

Antrag 2: Gentechnik

Antrag der Traunsteiner Liste

Gentechnikfreier Landkreis Traunstein

Der Stadtrat möge beschliessen:

Wir lehnen den Einsatz der „grünen Gentechnik“ in unserer Heimat ab. Wir fordern die Unterbindung des Anbaus von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf dem Stadtgebiet Traunstein, im Landkreis Traunstein und in ganz Bayern. Wir unterstützen die Organisation „Zivilcourage“ in ihrem Einsatz gegen die Agro-Gentechnik und tragen uns als Unterstützer in die Unterstützerliste für einen Agro-Gentechnik-Freien Landkreis Traunstein ein.  

Begründung:
90 Prozent der Bevölkerung lehnen die Grüne Gentechnik ab. Die Gentechnik ist eine Zäsur in der Menschheitsgeschichte, sie verändert das Leben selbst. Die Konsequenzen der Freisetzung genmanipulierter Organismen in die Umwelt sind nicht absehbar. Sind GVO erst einmal in der freien Natur, dann sind sie nie wieder rückholbar. Die GVO breiten sich durch Pollenflug, Wind, Insekten und durch verunreinigtes Saatgut auf benachbarte Felder und auf Wildpflanzen aus. Die Risiken der Grünen Gentechnik für Menschen, Tiere sowie das gesamte Leben sind unkalkulierbar und somit müssen wir aus Gründen der Vorsorge dafür eintreten dass unsere Heimat frei von Gentechnik bleibt.


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