Monat: Dezember 2008

Antrag 6: Mobilität

Antrag der Traunsteiner Liste

Umweltfreundliche Mobilität in Traunstein

Die Stadt Traunstein möge 

sich an dem Projekt „E3-Mobil“ der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. beteiligen und ihr Interesse an Elektro(hybrid)autos bekunden. 

Begründung:
Elekto(hybrid)autos tragen zum Klimaschutz bei, sind im Rahmen einer verstärkten Nutzung Erneuerbarer Energien unabdingbar und sind Vorraussetzung für eine nachhaltige, umweltverträgliche und bezahlbare Mobilität in der Zukunft . Die steigenden Energiepreise und die Endlichkeit der fossilen Energieträger führen immer deutlicher vor Augen, dass herkömmliche Verbrennungsmotoren ein Auslaufmodell sind.. Mit einer Beteiligung an dem Projekt „E3-Mobil“ (Elektrisch fahren, Erneuerbar Tanken, Emissionen Reduzieren) kann die Stadt Traunstein einen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Mobilität leisten. In Zukunft ist bei Neuanschaffungen von Fahrzeugen für den städtischen Fuhrpark deren Umweltfreundlichkeit verstärkt zu prüfen und bei einer Kaufentscheidung zu berücksichtigen.

Antrag 5: Taubenmarkt

Antrag der Traunsteiner Liste

Fußgängerzone Taubenmarkt / Schaumburgerstraße

Der Stadtrat möge beschliessen:

Der Taubenmarkt sowie die Schaumburgerstraße sollen zur Fußgängerzone, bzw. zur Verkehrsberuhigten Zone erklärt werden. Der Anlieger- sowie der Zulieferverkehr sollen wie bisher gewährleistet sein. Die Zufahrt zu den Geschäften, Praxen etc. soll ermöglicht sein, jedoch sollen keinerlei Parkplätze ausgewiesen werden. Die Geschwindigkeit soll auf Schrittgeschwindigkeit begrenzt werden. 

Begründung:
Der Taubenmarkt und die Schaumburgerstraße werden derzeit neu gestaltet, eine hervorragende Gelegenheit wäre es, diese schöne Ecke Traunsteins gleich optimal zu gestalten und zu nutzen, dazu wäre die Schaffung einer Fußgängerzone das geeignete Mittel. Der Innenstadtbereich der Stadt Traunstein wird mittels einer Fußgängerzone Taubenmarkt/Schaumburgerstraße weiter aufgewertet und dieses städtische Kleinod gewinnt dadurch erheblich an Attraktivität und Aufenthaltsqualität. Die Lärm- und Geruchsbelastung durch den Autoverkehr wird somit deutlich verringert werden. Die Gaststätten könnten die Freischankflächen ausdehnen, die Geschäfte könnten sich besser nach außen präsentieren. Eine bessere Begrünung und schönere Gestaltung durch die städtische Gärtnerei wäre möglich. Südliches Flair könnte hier weiter gefördert werden. Dass Stadtviertel mit Hilfe von Fußgängerzonen nicht „tot beruhigt werden“ sondern belebt werden können, beweisen zahlreiche Beispiele in anderen Städten, so z.B. in Rosenheim oder Passau…. Nicht die Autos, sondern die Menschen beleben die Innenstadt. Des weiteren müsste im Winter deutlich weniger Aufwand für die Schneeräumung betrieben werden und die Bildung von Fahrspurrillen wäre maßgeblich reduziert.

Antrag 4: Carsharing

Antrag der Traunsteiner Liste

Carsharing

Die Stadt Traunstein möge „Carsharing Traunstein“ (CST) beitreten und einen Stellplatz in der Tiefgarage des Rathauses bereitstellen.

Begründung:
„Carsharing“, zu deutsch „Autoteilen“ trägt zum Umweltschutz bei und vermindert die durch ein Auto entstehenden finanziellen Belastungen. Mit dem Betritt zu CST leistet die Stadt Traunstein einerseits einen Beitrag zum Klimaschutz, andererseits können dadurch eventuelle Engpässe im städtischen Fuhrpark beseitigt und längerfristig ein eigenes Auto und somit Kosten eingespart werden. Des weiteren wäre dies ein sichtbares Zeichen für die Bürger Traunsteins ebenfalls beim „Autoteilen“ mitzumachen. „Carsharing“ ist ein kleiner, aber sinnvoller Beitrag zu einer zukunftsweisenden, nachhaltigen, umweltverträglichen und bezahlbaren Mobilität. Bei entsprechendem Mitgliederzuwachs wird es CST in Zukunft eher möglich sein, weitere und auch umweltfreundliche Fahrzeuge, wie Elektro-Autos anzuschaffen

Antrag 3: Traunstorf

Antrag der Traunsteiner Liste

Einheimischen-Wohngebiet Traunstorf
Energieoptimiertes Bauen

Der Stadtrat möge beschliessen:

1.
Für die Bebauung des oben genannten Wohngebietes sollen die Bauherren in privatrechtlichen Verträgen verpflichtet werden die jeweils gültige EnEV um mindestens 30% zu überschreiten. Dazu ist ein Förder-Staffelmodell zu entwickeln, womit den Grundstückskäufern, mittels entsprechendem Preisnachlass der Grundstücke, ein Anreiz geboten werden soll. Beispiel: 30% EnEV-Überschreitung ergibt einen 5% günstigeren Grundstückspreis, 40% EnEV-Überschreitung führt zu 10% Vergünstigung, bei einer 50 % EnEV-Überschreitung wird der Grundstückspreis um 15% vermindert, usw… 

2.
Das genannte Wohngebiet soll mittels eines sogenannten Mikronahwärmesystems auf Basis Erneuerbarer Energien ,z.b. einer zentralen Pelletheizung, mit Wärme versorgt werden. Ein Betreiber, eventuell die Stadtwerke Traunstein, ist zu beauftragen. 

Begründung:
Aus Klimaschutzgründen, Minderung der CO2-Emissionen, Ressourcenschonung, mehr Unabhängigkeit von Energieimporten, Stärkung der heimischen Wirtschaft und um auch langfristig eine bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten ist es das Gebot der Stunde möglichst energiesparend zu bauen und den Restenergiebedarf mittels erneuerbarer Energien zu decken.

Antrag 2: Gentechnik

Antrag der Traunsteiner Liste

Gentechnikfreier Landkreis Traunstein

Der Stadtrat möge beschliessen:

Wir lehnen den Einsatz der „grünen Gentechnik“ in unserer Heimat ab. Wir fordern die Unterbindung des Anbaus von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf dem Stadtgebiet Traunstein, im Landkreis Traunstein und in ganz Bayern. Wir unterstützen die Organisation „Zivilcourage“ in ihrem Einsatz gegen die Agro-Gentechnik und tragen uns als Unterstützer in die Unterstützerliste für einen Agro-Gentechnik-Freien Landkreis Traunstein ein.  

Begründung:
90 Prozent der Bevölkerung lehnen die Grüne Gentechnik ab. Die Gentechnik ist eine Zäsur in der Menschheitsgeschichte, sie verändert das Leben selbst. Die Konsequenzen der Freisetzung genmanipulierter Organismen in die Umwelt sind nicht absehbar. Sind GVO erst einmal in der freien Natur, dann sind sie nie wieder rückholbar. Die GVO breiten sich durch Pollenflug, Wind, Insekten und durch verunreinigtes Saatgut auf benachbarte Felder und auf Wildpflanzen aus. Die Risiken der Grünen Gentechnik für Menschen, Tiere sowie das gesamte Leben sind unkalkulierbar und somit müssen wir aus Gründen der Vorsorge dafür eintreten dass unsere Heimat frei von Gentechnik bleibt.


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