Kategorie: Verkehrswende

Taugt Vorbild einer Gratis-Buslinie für Traunstein?

SPD und Traunsteiner Liste diskutierten mit Bürgern über Anregungen des ÖPNV-Modells aus Pfaffenhofen

Können innovative ÖPNV-Konzepte wie in der Stadt Pfaffenhofen an der Ilm Vorbild sein, um auch die Große Kreisstadt Traunstein vom Autoverkehr zu entlasten? Im Rahmen einer Veranstaltung der Traunsteiner Liste und der SPD mit Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker diskutierten mehr als 100 Zuhörer im Brauereigasthof Schnitzlbaumer in Traunstein rege über diese Frage.

Bessere ÖPNV-Angebote für mehr Klimaschutz: Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker (Mitte) im Gespräch mit Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel und Dr. Ralph Joerger, Vorsitzender der Traunsteiner Liste. (Foto A.Effner)

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Bussystem in Traunstein und Pfaffenhofen- ein Vergleich

Seit einigen Jahren fährt in Traunstein der Rufbus. Um ihn nutzen zu können, müssen Fahrgäste mindestens eine Stunde vor Abfahrt im Rathaus anrufen und dort ihre Fahrt anmelden.

Die Traunsteiner Liste ist nicht grundsätzlich gegen den Rufbus, da er für Mitbürger ohne Auto eine Möglichkeit ist, in der Stadt mobil zu bleiben. Jedoch ist nach unsere Ansicht der Rufbus kein besonders attraktives Angebot. Kein Bürger wird den Rufbus statt seines Autos benutzen!

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Antrag 18 Stadtbus

Antrag 31.8.2014
der Fraktion der 
Traunsteiner Liste
 

Linenbus statt Rufbus

Antrag
Die Traunsteiner Liste beantragt, statt des vorgeschlagenen Rufbusses einen regelmäßig verkehrenden Linienbus einzusetzen. Die Zielsetzungen des vorliegenden Beschlussvorschlages werden durch einen eng getakteten, planmäßig fahrenden Bus signifikant verbessert.

Begründung:
Ziel muss es sein, die stetig steigende Verkehrsdichte mit all ihren unangenehmen Folgen, die ständige Stressbelastung und die zunehmenden Staus in der Innenstadt allmählich abzubauen durch ein professionelles Nahverkehrssystem. Dies erreicht man am besten durch einen regelmäßig verkehrenden Bus. Durch den demographischen Wandel wächst gerade die Zahl der Senioren ständig, für diese Bevölkerungsgruppe, die nicht mehr auf das Auto angewiesen sein will oder kann, würde so eine Buslinie eine deutlich steigende Lebensqualität bringen, weil Ziele der Innenstadt unkompliziert und kostengünstig erreicht werden können. Auch für Jugendliche ohne Auto und Familien ohne Zweitwagen wäre ein solcher Bus eine interessante Alternative – aber nur, wenn er zuverlässig und regelmäßig fährt und nicht extra gerufen werden muss. 

Die Vorteile für die Stadt liegen zum Einen in der Kostenersparnis, weil hierfür kein Callcenter nötig wäre. Ebenso ist eine deutlich höhere Akzeptanz zu erwarten als beim Rufbus, so sind höhere Fahrgastzahlen zu erwarten, was ebenfalls die Kosten verringern würde. 

Die in der Beschlussvorlage beschriebene stündlich mögliche Fahrt, das enge Haltestellennetz und ein wie vorgeschlagen verlässlicher stündlicher Fahrplan sehen wir sehr positiv. 


Antrag 6: Mobilität

Antrag der Traunsteiner Liste

Umweltfreundliche Mobilität in Traunstein

Die Stadt Traunstein möge 

sich an dem Projekt „E3-Mobil“ der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. beteiligen und ihr Interesse an Elektro(hybrid)autos bekunden. 

Begründung:
Elekto(hybrid)autos tragen zum Klimaschutz bei, sind im Rahmen einer verstärkten Nutzung Erneuerbarer Energien unabdingbar und sind Vorraussetzung für eine nachhaltige, umweltverträgliche und bezahlbare Mobilität in der Zukunft . Die steigenden Energiepreise und die Endlichkeit der fossilen Energieträger führen immer deutlicher vor Augen, dass herkömmliche Verbrennungsmotoren ein Auslaufmodell sind.. Mit einer Beteiligung an dem Projekt „E3-Mobil“ (Elektrisch fahren, Erneuerbar Tanken, Emissionen Reduzieren) kann die Stadt Traunstein einen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Mobilität leisten. In Zukunft ist bei Neuanschaffungen von Fahrzeugen für den städtischen Fuhrpark deren Umweltfreundlichkeit verstärkt zu prüfen und bei einer Kaufentscheidung zu berücksichtigen.

Antrag 4: Carsharing

Antrag der Traunsteiner Liste

Carsharing

Die Stadt Traunstein möge „Carsharing Traunstein“ (CST) beitreten und einen Stellplatz in der Tiefgarage des Rathauses bereitstellen.

Begründung:
„Carsharing“, zu deutsch „Autoteilen“ trägt zum Umweltschutz bei und vermindert die durch ein Auto entstehenden finanziellen Belastungen. Mit dem Betritt zu CST leistet die Stadt Traunstein einerseits einen Beitrag zum Klimaschutz, andererseits können dadurch eventuelle Engpässe im städtischen Fuhrpark beseitigt und längerfristig ein eigenes Auto und somit Kosten eingespart werden. Des weiteren wäre dies ein sichtbares Zeichen für die Bürger Traunsteins ebenfalls beim „Autoteilen“ mitzumachen. „Carsharing“ ist ein kleiner, aber sinnvoller Beitrag zu einer zukunftsweisenden, nachhaltigen, umweltverträglichen und bezahlbaren Mobilität. Bei entsprechendem Mitgliederzuwachs wird es CST in Zukunft eher möglich sein, weitere und auch umweltfreundliche Fahrzeuge, wie Elektro-Autos anzuschaffen

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