Die Traunsteiner Liste hat in ihrer Aufstellungsversammlung am Montag, den 29.12., die Kandidatenliste für die Stadtratswahl beschlossen. Auf Platz 1 steht Ulrike Hoernes, die seit fast 12 Jahren im Stadtrat sitzt. Sie gehört den Ausschüssen für Kultur und Sport, dem Hauptausschuss und dem Familienausschuss an. Die Erweiterung der Grundschule Traunstein war ihr ein großes Anliegen, ebenso die Eröffnung des Kinder-und Jugendzentrums im Stadtpark. “Ich werde mich weiterhin besonders um soziale Themen kümmern, das Wohl der Menschen in unserer Stadt liegt mir am Herzen“, betonte Ulrike Hoernes.
Auf den zweiten Platz wurde Hubert Gstettner gewählt. Hubert Gstettner betonte den anderen Politikstil der Traunsteiner Liste: „Die Traunsteiner Liste arbeitet sachorientiert und parteiunabhängig. Wir sind keine „Nein-Sager-Partei“, sondern eine echte Opposition mit gut durchdachten und wertvollen Inhalten. Wir stehen für Ökologie, Ökonomie und Soziales, gegen Flächenverbrauch auf der grünen Wiese und für den Wald als Naherholungsgebiet z.B. der Traunsteiner Norden. Wohnraumerschließung für die „Baby-Boomer-Generation“ begrüßen wir, beispielsweise über sogenannte Cluster-Wohnungen (wenn im Gegenzug Wohnraum für junge Familien frei wird).“
Den dritten Platz auf der Liste belegt Dr. Simon Filser. Seine Schwerpunkte liegen besonders auf der Weiterentwicklung der Fahrradinfrastruktur und des öffentlichen Nahverkehrs, sowie dem Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere der Windkraft. Auch die Kultur der Diskussion über die aktuellen Stadtratsthemen bei der Traunsteiner Liste ist ihm sehr wichtig. „,Global denken – lokal handeln‘ bedeutet, dass wir uns in unserem Umfeld und auf kommunaler Ebene glaubwürdig und effektiv für den Schutz von Umwelt und Demokratie einsetzen.“
Maximilian Rolshausen auf Listenplatz 4 erklärt: “Ich stelle mich zur Wahl, weil ich unsere Stadt nachhaltig und lebenswert weiterentwickeln möchte. Besonders wichtig sind mir konsequenter Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen. Ein zentrales Anliegen ist für mich außerdem die Mobilität in Traunstein: Der starke Durchgangsverkehr und die hohe Anzahl an Autos belasten die Stadt spürbar. Ich setze mich für Lösungen ein, die den Verkehr reduzieren, den öffentlichen Raum aufwerten und umweltfreundliche Alternativen stärken.”
Carolin Humhauser, die auf dem fünften Platz antritt, freut sich besonders darüber, dass rund die Hälfte der Plätze auf der Liste von Frauen besetzt wurden.Ihr liegt der Erhalt von Wäldern, Wiesen und Feldern in der Region besonders am Herzen – ganz besonders rund um Wolkersdorf. Durch ihre langjährige Berufserfahrung in der Kinderpflege sowie in der Alten- und Behindertenpflege weiß sie, wo in diesen Bereichen der Schuh drückt. Die Unterstützung von Kindern, Senioren und Menschen mit Behinderung ist für sie deshalb ein zentrales politisches Anliegen.
Auf den Listenplätzen 6 – 17 folgen Ewald Kleyboldt, Andreas Humhauser, Andreas Huber, Klaus Lindner, Janina Hoernes, Susanne Schlieszeit, Dr. Dorothea Störtkuhl, Sonja Englmaier, Markus Wimmer, Monika Steiner, Sandra Kempinger sowie Johann Englmaier.